Die Heißpresse dient speziell der Herstellung von Bremsbelägen für Motorräder, Pkw und Nutzfahrzeuge. Das Heißpressverfahren ist ein entscheidender Prozess bei der Bremsbelagproduktion und bestimmt maßgeblich die Bremsleistung. Dabei werden Reibmaterial und Trägerplatte durch Erhitzen miteinander verbunden und verklebt. Die wichtigsten Prozessparameter sind Temperatur, Zykluszeit und Druck.
Da verschiedene Rezepturen unterschiedliche Parameter erfordern, müssen diese beim ersten Gebrauch auf dem digitalen Display entsprechend der jeweiligen Rezeptur eingestellt werden. Nach der Einstellung der Parameter genügt ein Druck auf die drei grünen Tasten am Bedienfeld, um das Gerät zu starten.
Darüber hinaus erfordern unterschiedliche Bremsbeläge unterschiedliche Größen und Anpressdrücke. Daher haben wir die Maschinen mit Drücken von 120 T, 200 T, 300 T und 400 T entwickelt. Zu ihren Vorteilen zählen vor allem geringer Energieverbrauch, niedrige Geräuschentwicklung und niedrige Öltemperatur. Der Haupthydraulikzylinder ist flanschlos ausgeführt, um die Dichtheit zu verbessern.
Für die Hauptkolbenstange wird hochfester legierter Stahl verwendet, um die Verschleißfestigkeit zu erhöhen. Öl- und Schaltschrank sind vollständig gekapselt und staubdicht. Zudem erfolgt die Befüllung mit Stahlblech und Bremsbelagpulver außerhalb der Maschine, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Während des Pressvorgangs wird die mittlere Form automatisch verriegelt, um ein Auslaufen des Materials zu verhindern. Dies trägt auch zur Verbesserung der Ästhetik der Pads bei. Die untere, mittlere und obere Form bewegen sich automatisch, wodurch die Formfläche optimal genutzt, die Produktionskapazität erhöht und Arbeitskosten gespart werden.