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Worin besteht der Unterschied zwischen Pulverbeschichtung und Lackierung?

Pulverbeschichtung und Lackierung sind zwei Verarbeitungstechniken bei der Bremsbelagherstellung. Beide dienen der Bildung einer Schutzschicht auf der Oberfläche des Bremsbelags, was folgende Vorteile bietet:

1.Durch die effektive Trennung des Kontakts zwischen der Stahlträgerplatte und Luft/Wasserdampf wird den Bremsbelägen eine bessere Korrosions- und Rostbeständigkeit verliehen.

2.Die Bremsbeläge sollen ein ansprechenderes Aussehen erhalten. Hersteller können Bremsbeläge in verschiedenen Farben nach Belieben herstellen.

Doch worin besteht der Unterschied zwischen Pulverbeschichtung und Lackierverfahren? Und wie wählen wir das Verfahren aus, das unseren Bedürfnissen entspricht? Beginnen wir mit dem Verständnis der Prinzipien dieser beiden Verfahren.

Pulverbeschichtung:

Die vollständige Bezeichnung für Pulverbeschichtung lautet Hoch-Infrarot-Elektrostatik-Pulverbeschichtung. Das Prinzip beruht darauf, dass Pulver mittels statischer Elektrizität auf der Bremsbelagoberfläche adsorbiert wird. Nach der Pulverbeschichtung erfolgt ein Erhitzen und Aushärten, um einen Film auf der Werkstückoberfläche zu bilden.

Dieser Prozess kann nicht mit einer einfachen Spritzpistole durchgeführt werden. Er besteht im Wesentlichen aus einer Pulverförderpumpe, einem Vibrationssieb, einem elektrostatischen Generator, einer Hochspannungs-Elektrostatik-Spritzpistole und einerSatzErholungGerät, ein Hochtemperatur-Infrarot-Trocknungstunnel und ein KühlerTeil.

Vorteile der Pulverbeschichtung:

1. Pulverförmiges Material ist umweltfreundlicher als Farbe.

2. Die Haftung und Härte des Pulvers sowie die Deckkraft des Pulversprühens sind besser als die von Farbe.

3. Die Rückgewinnungsrate des Pulvers ist hoch. Nach der Aufbereitung mit dem Rückgewinnungsgerät kann die Rückgewinnungsrate des Pulvers mehr als 98 % erreichen.

4. Da das elektrostatische Pulversprühverfahren keine organischen Lösungsmittel enthält und keine Abgase erzeugt, verursacht es nur geringe Umweltbelastung und es gibt keine Probleme bei der Abgasentsorgung.

5. Geeignet für die industrielle Massenproduktion, hoher Automatisierungsgrad.

Nachteile der Pulverbeschichtung:

1.Das Gerät benötigt einen Heiz- und einen Kühlprozess und benötigt daher eine große Stellfläche.

2.Die Kosten sind höher als beim Lackieren, da es viele Teile umfasst.

Farbspritzen:

Beim Lacksprühen wird die Farbe mithilfe einer Spritzpistole und Luftdruck in gleichmäßige, feine Tröpfchen zerstäubt und auf die Produktoberfläche gesprüht. Das Prinzip besteht darin, die Farbe auf der Oberfläche von Bremsbelägen zu haften.

Vorteile des Lackierens mit Spritzpistole:

1.Die Gerätekosten sind niedrig, der Betrieb ebenfalls sehr günstig.

2. Der optische Effekt ist wunderschön. Da die Beschichtung dünn ist, sind Glätte und Glanz gut..

Nachteile des Farbspritzens:

1. Beim Streichen ohne Schutzausrüstung ist die Benzolkonzentration in der Raumluft am Arbeitsplatz sehr hoch und gesundheitsschädlich für die Maler. Die schädliche Wirkung der Farbe auf den menschlichen Körper kann nicht nur durch Einatmen, sondern auch über die Haut aufgenommen werden. Daher muss beim Streichen Schutzausrüstung getragen, die Arbeitszeit begrenzt und für gute Belüftung am Arbeitsplatz gesorgt werden.

2. Der Bremsbelag muss von Hand lackiert werden und muss manuell zur Farbspritzkammer transportiert werden, was nur für kleine Bremsbeläge (wie z. B. Motorrad- und Fahrradbremsbeläge) geeignet ist.

3. Beim Lacksprühen kann es leicht zu Umweltverschmutzung kommen, weshalb strenge Maßnahmen zur Abgaskontrolle erforderlich sind.

So können die Hersteller die beste Verarbeitungstechnik entsprechend Ihrem Budget, den örtlichen Umweltauflagen und dem gewünschten Lackierergebnis auswählen.


Veröffentlichungsdatum: 03.01.2023